Partizipation bedeutet Mitbestimmung und aktive Beteiligung. In der Individualpädagogik ist sie nicht Zugabe, sondern Voraussetzung: Ohne Beteiligung der jungen Menschen ist wirksame Hilfe nicht denkbar.
Wer mitentscheiden darf, übernimmt Verantwortung – für die eigenen Ziele und den eigenen Weg.
Wirkung
Beteiligung wirkt – und das ist belegt
Die Wirkungsforschung zeigt einen klaren Zusammenhang: Hohe Beteiligung geht mit stark ausgeprägter Wirksamkeit einher, geringe Beteiligung mit negativen Verläufen. Wer mitentscheiden darf, übernimmt Verantwortung – für die eigenen Ziele und den eigenen Weg.
Was das konkret bedeutet
- Junge Menschen bringen Bedürfnisse, Ziele und Wünsche ein und gestalten den Hilfeverlauf aktiv mit.
- Im Hilfeplangespräch (in der Regel alle sechs Monate) werden Ziele gemeinsam vereinbart.
- Eine Vertrauensperson kann hinzugezogen werden.
- Beteiligung ist zugleich Schutz: Erlebtes Unrecht wird ansprechbar.
„Individualpädagogik ist ohne Partizipation nicht denkbar." — Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik (be)
Unser Anspruch
Teilhabe konsequent fördern
Bei WIR fördern und unterstützen wir Teilhabe konsequent – für Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Selbstbewusstsein und gelebte Demokratie. Wie wir Kinderrechte, Gender-Sensibilität und Partizipation in der täglichen Arbeit verankern, erfahren Sie auf der Seite Individualpädagogik.
Dieser Beitrag fasst zentrale Punkte aus dem WIR-Fachbeitrag zur Partizipation zusammen.
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